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  • Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 26.06.2008:

Schmackhafte Robotertechnik

Drei Unternehmen aus der Region zeigen Kooperation auf der Automatica 2008

München/Mühldorf.       Mit Witz, Charme und Knowhow präsentierten sich drei Firmen aus Südostbayern – Kluger Sondermaschinenbau aus Mühldorf, Robworld GmbH und Co. KG aus Töging und die NeuPro Solutions GmbH aus Vilsbiburg – auf der Automatica 2008 in München-Riem. Mit einem speziell entworfenen „Weißwurstroboter“ machten sie den Besuchern Robotertechnik schmackhaft.

Seit einiger Zeit arbeitet der Verbund aus Robworld, Kluger und NeuPro erfolgreich zusammen. Nach dem Motto „Stärken stärken“ konzentriert sich jeder auf das, was er am besten kann. So programmiert die Firma NeuPro Solutions bildverarbeitende Kameras und die Firma Robworld programmiert und nimmt Roboter in Betrieb. Die Firma Kluger ergänzt dies mit passenden Greifern und fertigt die Peripherien für die Anlage.

Kreativität bewies das Trio nun mit einem „Weißwurstroboter“ auf der Automatica 2008, der Leitmesse für Automation und Robotik. Dieser Roboter richtet ein Weißwurstfrühstück an und demonstriert dabei technische Höchstleistung. Mechanisch wird erst Senf auf einen Teller gespritzt. Dann scannt eine bildverarbeitende Kamera einen Behälter mit frei schwimmenden Weißwürsten und gibt dem Roboter die Koordinaten der Würste weiter.

Der so gesteuerte Greifer nimmt, je nach Wusch, ein oder

Mit einem „Weißwurst-Servier-Roboter” demonstrierten die Unternehmen Kluger Sondermaschinenbau aus Mühldorf, Robworld GmbH & Co. KG aus Töging und die NeuPro Solutions GmbH aus Vilsbiburg auf der Automatica 2008 ihre Kompetenz in der Fertigung individueller Anlagen.             – Foto: Friedrichs

 

zwei Würste aus dem Topf und platziert sie auf dem Teller. Abschließend wird eine Breze aus einer Magazinfüllung geholt und ebenfalls mit auf den Teller gelegt.

Nicht nur die fertige Brotzeit, sondern auch die Flexibilität der Aussteller sorgte für Begeisterung.

 

 Da jede Anlage individuell geplant, konstruiert und pro­grammiert ist, gibt es nur noch wenige Grenzen.

Trotz des Erfolges arbeitet das Trio auch weiterhin daran, immer neue Technologien und Komponenten sicher und zuverlässig einzusetzen.           -hw

 

 

 

  • Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 09.07.2005:
 

Roboter-Software für BMW-Werk

Robworld startet im Gründerzentrum in Töging — Entwicklung und Schulung

Von Toni Brandl

Töging. Sie spielen nicht nur die Hauptrolle im aktuellen Kino-Zeichentrickfilm „Robots”, sondern zunehmend auch in Produktionsprozessen: Roboter. In Töging hat sich jetzt eine Firma angesiedelt, die sich auf die Programmierung der künstlichen Arbeiter spezialisiert hat: Robworld. Vor einigen Wochen haben die Geschäftsführer Udo Frank, Jürgen Brem und Markus Hochholzer die Arbeit im Gründer-zentrum aufgenommen. Bei der Einstandsfeier konnten sie ihren Gästen gleich von einem lukrativen Auf-trag berichten: Die Roboter, die im BMW-Werk in Spartanburg /South Carolina (USA) bei der Herstellung des Sportwagens X5 für den amerikanischen Markt im Einsatz sind, gehorchen Software, die in Töging entwickelt worden ist. In diesem Zusammenhang wird wohl in absehbarer Zeit wohl noch ein vierter Mann eingestellt: Der Auftrag in den USA läuft bis September 2006, der Arbeitsauf-wand sei zu dritt kaum zu bewältigen, wie es hieß.

Die drei Geschäftsführer von „Robworld : Udo Frank (von rechts). Jürgen Brem, und Markus Hochholzer. (Foto: Brandl)

Auch Audi (für das Modell Avant) und Jaguar (für den Sportwagen XK-8) gehörten schon zu den Auftraggebern von Robworld. Weiters beliefen die neue Töginger Firma Automobil-Zulieferer. Diese Branchen füllen 80 Prozent der Auftragsbücher. Doch auch Unternehmen der Halbleiter-Industrie und aus den Branchen Versorgungsanlagen oder Hausgerätetechnik gehören zu den Auftraggebern. Die drei Geschäftsführer, die seit 1998 bei einem Unternehmen in Ergolding zusammengearbeitet hatten, sehen noch große Chancen für ihre Firma: Gerade in der Verpackungsindustrie oder im Bereich Lebensmittelherstellung stecke noch mancher Automatisierungsprozess in den Kinderschuhen. Robworld strebt für 2005 einen Jahresumsatz von 350 000 Euro an. Udo Frank (39) und Markus Hochholzer (36) sind beide Töginger. Frank hat den Beruf des Radio- und Fernsehtechnikers erlernt, Hochholzer ist Staatlich geprüfter Elektrotechniker. Jürgen Brem (35) stammt aus Rottenburg an der Laaber und ist von Beruf Elektroniker. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Auftraggebern tüfteln die drei Robworld-Geschäftsführer die Lösungen aus. Dabei wird, ausgehend von der geforderten Aufgabe und vom vorhandenen Platzangebot in der Produktionshalle untersucht, wie der Roboter optimal programmiert werden kann. Wichtig ist dabei die optimale Verkettung der Arbeitsabläufe mit benachbarten Robotern. Die

Dimensionen der von Robworld angebotenen Leistungen reicht bis zu 80 Roboter an einem Arbeitsplatz. Die Größe der künstlichen Arbeiter ist unterschiedlich: Manche sind über-mannsgroß und können Teile von bis zu 500 Kilo heben oder mit Brennern zerschneiden. Andere müssen filigrane Aufgaben erledigen, sind etwa bei der Herstellung von Funk-tions-Druckknöpfen an Pkw-Armaturen im Ein-satz. Weitere Aufga-ben, die Roboter an modernen Produktions-straßen erledigen: Punkt- und Bahn-schweißen, Nieten, Kleben oder Rollfalzen. Zum Robworld-Ange-botsspektrum gehören auch Seminare und Schulungen für Perso-nal: "Ob Roboter-Ein-steiger oder erfahrener Programmierer, wir vermitteln das gewün-schte Wissen", heißt es in einer Broschüre des Töginger Unterneh-mens. Gäste der Einstandsfeier im Grün-derzentrum waren unter anderem Landrat Erwin Schneider, Bürgermei-ster Horst Krebes, Kreishandwerksmeister Sepp Eicher und der Geschäftsführer des Gründerzentrums, Anton Steinberger.

 

 

  • Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 25.06.2005:
 

Roboter weltweit gehorchen Befehlen aus Töging

Systemlösungs-Anbieter „Robworld“ seit gestern im Gründerzentrum - Auftrag von BMW in Spartanburg/USA

Töging (afb). Eine Töginger Firma setzt Roboter auf der ganzen Welt in Bewegung: Gestern ist die Robworld GmbH & Co. KG ins Gründerzentrum eingezogen. Als Geschäftsführer fungieren mit Markus Hochholzer (36) und Udo Frank (39) zwei Töginger. Der dritte im Bunde ist Jürgen Brem (35), der aus Rottenburg/Laaber stammt. Die drei hatten sich seit 1998 bei einem Unternehmen ihrer Branche in Ergolding bei Landshut kennen gelernt und sich dann selbstständig gemacht. Nun bringen sie ihre Kenntnisse im gemeinsamen Unternehmen ein. Robworld will sich als Systemdienstleister für Industrieroboter etablieren. In der Töginger Werkstatt werden die Computerprogramme für die Roboter erstellt, damit diese die geforderten Prozesse korrekt ausführen. Die Kunden kommen zu 80 Prozent aus der Automobilindustrie, etwa von Audi oder Jaguar und deren Zulieferern. Auf der ganzen Welt gehorchen Roboter den Befehlen aus Töging: So wird von Juli 2005 bis September 2006 in einem BMW-Werk in Spartanburg/South Carolina (USA) der Geländewagen X5 gefertigt. Die Software für die Roboter, die in den Fertigungshallen Blechteile heben, Nieten setzen oder Schweißnähte anbringen, wird von Robworld in Töging gefertigt. Weitere Kunden arbeiten im Bereich Halbleiter-Industrie, Hausgerätetechnik oder Versorgungsanlagen. Udo Frank sieht noch viele weitere Geschäftsfelder: Weil die Computergesteuerte Roboter-Technik gewissermaßen noch in den Kinderschuhen stecke, gebe es in vielen Wirtschaftsbereichen noch große Potentiale zu erobern, etwa in der Verpackungsbranche, der Lebensmittelindustrie oder der Medizintechnik. Robworld rechnet mit einem Jahresumsatz von anfänglich rund 350 000 Euro. In Töging freut man sich über die neue Firma, wie sich in den kurzen Grußworten zeigte. Bürgermeister Horst Krebes sagte, die Neuansiedlung spreche dafür, dass das Konzept des Gründerzentrums immer noch richtig sei. Aus dem Gründerzentrum kämen innovative Produkte, Sachen, „die es in Töging und in der Region noch nicht gibt.“ Er überreichte zwei Töging-Bildbände als Geschenk. Schon vor ihm hatte Landrat Erwin Schneider die neue Firma willkommen geheißen. Die fortschrittliche Technologie, wie sie auch von Robworld hergestellt werde, sei mittlerweile zu einem Markenzeichen von Töging geworden. In der Stadt, die vor wenigen Jahren noch durch den Weggang der Schwerindustrie litt, „ist wirklich eine Menge vorwärts gegangen“, lobte Schneider. Innovative Ideen und deren Umsetzung seien eine Chance für neue Arbeitsplätze in Deutschland - allerdings schlafe die weltweite Konkurrenz nicht. Ein in einem Kinderheim in El Salvador hergestelltes Kreuz überreichte der evangelische Stadtpfarrer Klaus Eberius als Geschenk. Er wünschte Gottes Segen für die neue Firma. Kreishandwerksmeister Sepp Eicher sagte, ihn mache die gute Auslastung des Gründerzentrums stolz: In Kürze werde er das Haus seinen oberbayerischen Kreishandwerker-Kollegen vorführen. Seine Bitte an die Chefs von Robworld: „Vielleicht bringt ihr ja noch einen Lehrplatz unter.“ Anton Steinberger, der Geschäftsführer des Gründerzentrums, sagte, die drei Geschäftsführer der Robworld seien mit der Gründung der Firma ein unternehmerisches Risiko eingegangen - aber nicht Hals über Kopf, sondern „sehr bewusst und qualifiziert vorbereitet.“ Es wäre gut für die deutsche Wirtschaft, wenn mehr Unternehmen so vorgehen würden. Steinberger bedankte sich bei den Robworld-Chefs: Ihre Entscheidung, nach Töging zu kommen, spreche für die Qualität des Standortes.

Neu in Töging: Udo Frank (von links), Jürgen Brem und Markus Hochholzer. Die drei Geschäftsführer der Robworld GmbH & Co. KG stehen unter einem Industrieroboter „KR 150“ des Herstellers KUKA, wie er etwa in der Automobilherstellung zum Einsatz kommt. Das Gerät hebt Lasten von bis zu 150 Kilo. (Foto: Brandl)

 

 

  • Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 30.04.2005:
 
HRA 8751: ROBWORLD GmbH & Co. KG, Töging a. Inn (Werkstr. 13, 84513 Töging a. Inn; Gegenstand: Simulation, Programmierung und Inbetriebnahme von Industrierobotern, Vertrieb von Industrierobotern und Peripheriegeräten und für deren Betrieb notwendige Hard- und Software, Wartung und Reparatur von Industrierobotern sowie Schulung im Bereich von Automation und Industrierobotersystemen). Kommanditgesellschaft. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: ROBWORLD Verwaltungs GmbH, Töging a. Inn (AG Traunstein HRB 16317), mit der Befugnis für sich und den jeweiligen Geschäftsführer, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
 

 

  • Alt-Neuöttinger Anzeiger vom 28.04.2005:
 
HRB 16317: ROBWORLD Verwaltungs GmbH, Töging a. Inn (Werkstr. 13, 84513 Töging a. Inn). Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28. 2. 2005. Gegenstand des Unternehmens: Übernahme der Geschäftsführung und persönlichen Haftung bei der ROBWORLD GmbH & Co. KG. Stammkapital: 25200,- EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Brem Jürgen, Rottenburg a. d. Laaber, geb. 4. 1. 1970; Frank Udo, Töging am Inn, geb. 15. 11.1965; Hochholzer Markus, Töging a. Inn, geb. 5. 10. 1969, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht eingetragen: Bekanntmachungsblatt ist der Bundesanzeiger.